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Wie man mit Hilfe von Pivot Punkten handelt

Range Trading mit Pivot Punkten

Bevor in den Handel eintreten sollte Ihr erster Blick immer den Pivot Punkten gehören, da diese die primären Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind. Die größte Preisbewegung findet gewöhnlich an der Stelle der Pivot Punkte statt.

Je öfter ein Währungspaar die Pivot Ebene berückt und danach wieder umkehrt, desto stärker ist das Widerstandsniveau. Man spricht dann von Pivoting; was nichts anderes bedeutet als das der Preis die Unterstützungs- und Widerstandsniveaus erreicht und sich dann wieder in die andere Richtung bewegt.

Nur wenn der Preis die Pivot Punkte erreicht haben sollte können Sie bestimmen, ob Sie sich für eine lange oder kurze Position entscheiden, setzen Sie dann Ihr Handelsziel und stopp. Generell gilt die Regel, falls die Preise oberhalb der Pivot Punkte sind kann man es als bullig beschreiben, falls sie sich unter den Pivot Punkten befinden als bärig.

Sagen wir der Preis schwebt ungefähr im Bereich der Pivot Punkte und schließt am Ende unterhalb der Punkte, entscheiden Sie sich für eine kurze Position. Ihre Verluststopp Grenze würde sich überhalb der PP befinden und Ihr ursprüngliches Ziel bei S1.

Stellen Sie jedoch fest, dass der Preis weiterhin unter S1 fällt und anstelle von einer Verkaufsorder bei S1 sollten Sie ihre Verluststopp Grenze ein bisschen überhalb von S1 setzen und die Preisbewegung vorsichtig beobachten. S2 wird typischer Weise als der niedrigste Punkt eines Handelstages angesehen und sollte Ihr ultimatives Profitziel darstellen.

Umgekehrt verhält es sich natürlich bei einem Aufwärtstrend. Falls der Preis über dem PP abschließen sollte setzten Sie Ihre Verluststopp Grenze unterhalb der PP und benutzen die R1 und R2 Ebenen als Ihr Profitziel.



Breakout Trading mit Pivot Punkten

Die Stärke der Unterstützungs- und Widerstandsniveaus bei verschiedenen Pivot Ebenen wird durch die Häufigkeit eines Preissprungs von der Pivot Ebene bestimmt.

Falls Sich das Paar einem oberen Widerstandsniveau nähert könnten Sie das Paar verkaufen und eine etwas sichere Verluststopp Grenze überhalb des Widerstandniveaus festlegen.

Falls das Währungspaar immer weiter nach oben klettert und über dem Widerstandsniveau ausbricht, wird dieses im Jargon als Upside-Breakout bezeichnet; ein Ausbruch am Kopf oder der oberen Stelle. Sie würden für Ihre kurze Position also ausgebremst werden, aber fall Sie glauben, das die dem Ausbruch folgende Kaufkraft stark sein sollte, können Sie wieder in den Handel mit einer langen Position eintreten. Sie würden dann Ihren Verluststopp ein bisschen unterhalb des ehemaligen Widerstandsniveaus setzen, das gerader erst durchbrochen wurde und jetzt als Unterstützung fungiert.

Falls das Währungspaar sich dem unteren Unterstützungsniveau nähern sollte könnte Sie das Paar kaufen und Ihren Verluststopp unterhalb des Unterstützungsniveaus platzieren.

Theoretisch Perfekt?

In der Theorie scheint es sich ganz einfach anzuhören, oder? Träum weiter Kumpel!

In der Realität funktionieren Pivot Punkte jedoch nicht immer. Manchmal tendieren die Preise im Bereich der Pivot Linien dazu sie sich „zögerlich“ zu verhalten; und manchmal ist es verdammt schwer überhaupt sagen zu können was denn als nächstes passiert.

Manchmal stoppt der Preis kurz vor dem Erreichen der Pivot Linie und dreht sich um; was für Sie bedeutet, dass Ihr festgesetztes Preisziel nicht erreicht wird. Andere Male sieht es so aus, als ob die Pivot Linie ein starkes Unterstützungsniveau ist, so das Sie sich wahrscheinlich für eine lange Position entscheiden nur um dann feststellen zu müssen, das der Preis fällt, oder einfach stoppt und später dann sogar sich wieder in die von Ihnen gewünschte Richtung bewegt.

Sie müssen sehr selektiv sein und einen Pivot Punkt Handelsstrategie erstellen, die Sie dann auch strikt folgen.



Erinnern Sie sich? „The trend is your friend“ – also Ihr Freund, Kumpel, etc. Wir wollen unseren Freunden natürlich nicht in den Rücken fallen, so dass wir am besten immer gegen einen Trend handeln.

Im nächsten Unterricht werden Sie lernen, wie man verschiedene Zeitrahmen benutzt um bei einer richtigen Trendbewegung einen Handel zu tätigen; und so gleichzeitig die möglichen Fehler unseres Beispiels vermeiden können.
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