Eine reguläre Divergenz wird zum Erkennen eines möglichen Anzeichens einer Trendumkehrung verwendet.
Falls der Preis tiefere Tiefs (Eng. Lower Lows (LL), der Oszillator aber höhere Tiefs (Eng. Higher Lows (HL) verursacht spricht man von einer regulären bulligen Divergenz.
Dies passiert normalerweise am Ende eines Abwärtstrends. Nachdem der zweite Tiefpunkt erreicht wurde und der Oszillator kein neues Tief verursacht hat besteht die Möglichkeit, dass der Preis ansteigen wird und das Momentum sich genauso verhalten wird.
Hier ein Beispiel einer Darstellung einer regulären bulligen Divergenz.

Man erkennt das der Preis ein hohes Hoch (HH) verursacht aber der Oszillator ein tieferes Hoch (LH) – eine reguläre bärige Divergenz.
Diesen Divergenztyp findet man bei einem Aufwärtstrend. Nachdem der Preis ein zweites Hoch und der Oszillator ein tiefes Hoch verursacht hat kann man davon ausgehen, das der Preis umkehrt und fallen wird.
In der unteren Abbildung sehen wir eine Preisumkehr nach dem zweiten Hoch.

Wie sie deutlich erkennen können benutze man die reguläre Divergenz am besten zum Herausfinden der oberen und unteren Enden. Sie halten also Ausschau nach einem Bereich bei dem der Preis stoppt und umkehrt.
Die Oszillatoren signalisieren uns das sich das Momentum bewegt und, obwohl der Preis ein hohes Hoch (oder tiefes Tief) verursacht hat, die Änderungen nicht aufrecht erhalten werden können.
Sie haben alles gut verdaut und verstanden? Einfach, oder?
Jetzt, da Sie wissen was eine reguläre Divergenz ist sollten wir uns einmal den zweiten Divergenztyp betrachten – Die versteckte oder verborgene Divergenz.
Keine Angst, dieser Divergenztyp ist nicht so geheimnisvoll wie die Chamber of Secrets (Ja, wie bei Harry Potter). Der Grund warum man diese Divergenz als „verborgen“ bezeichnet ist; Sie versteckt sich im aktuellen Trend.
Mehr dazu im nächsten Abschnitt.