Wie bei jeder neuen Fertigkeit dies Sie lernen, müssen Sie sich auch mit den Fachbegriffen auseinandersetzen… besonders wenn Sie das Herz Ihrer/Ihres Liebsten gewinnen wollen. Sie, der Anfänger, müssen bestimmte Fachbegriffe wie aus dem FF kennen, bevor Sie Ihren ersten Handel tätigen. Einige diese Begriffe habe Sie bereits kennengelernt, aber es eine Widerholung oder Auffrischung schadet nie.
Haupt- und Nebenwährungen
Die acht am meisten gehandelten Währungen (USD, EUR, JPY, GBP, CHF, CAD, NZD und AUD) werden als Hauptwährungen bezeichnet. Alle anderen Währungen nennt man auch Nebenwährungen. Beschäftigen Sie sich nicht mit Nebenwährungen, die sind nur für Profis. Auf unserer Seite werden wir uns hauptsächlich mit den fantastischen Fünf befassen - (USD, EUR, JPY, GBP und CHF). Diese sind die fünf liquidesten und interessantesten Währungen.
Basiswährung
Die Basiswährung ist die erste Währung in jedem Währungspaar. Sie zeigt wie viel die Basiswährung im Vergleich zur zweiten Währung wert ist. Beispiel: der Wechselkurs USD /CHF beträgt 1.6350, demnach ist ein USD genauso viel wert wie CHF 1.6350. Beim Forex Handel ist der US Dollar in den meisten Fällen die Basiswährung eines Kurses, was bedeutet, der Kurs gibt an, wie viel einer anderen Währung Sie pro $1 Einheit bekommen können. Ausnahmen sind jedoch das Britische Pfund, der Euro sowie der Australische und der Neuseeländische Dollar.
Quotenwährung
Die Quotenwährung ist die zweite Währung eines Währungspaares. Sie wird oft auch als Pip- Währung bezeichnet, da jeder nicht realisierte Gewinn oder Verlust in dieser Währung ausgedrückt wird
Pip
Ein Pip ist die kleinste Einheit des Preises einer Währung. Fast alle Währungspaare werden durch eine fünfstellige Zahl bewertet, wobei in den meisten Fällen der Dezimalpunkt direkt nach der ersten Zahl gesetzt wird, wie zum Beispiel EUR/USD = 1.2538). In diesem Falls ist ein Pip ist die kleinstmögliche Veränderung auf der vierten Dezimalstelle, also 0.0001. Falls die Quotenwährung in jedem Paar USDS ist, dann ist ein Pip 1/100 eines US Cents. Eine Ausnahme bildet jedoch das Währungspaar USD/JPY, wo ein Pip $0.01 wert ist.
Bid Preis
Der Bid Preis (auch Geldkurs genannt) ist der Preis, zu dem der Markt ein Währungspaar kauft. Zu diesem Preis kann der Händler die Basiswährung kaufen. Er steht immer auf der linken Seite des Angebots.
Ein Beispiel: Haben Sie ein Angebot von GBP/USD 1.8812/15, ist der Bid Preis 1.8812. Dies bedeutet, dass Sie ein Britisches Pfund für 1.8812 US Dollar verkaufen können.
Ask Preis
Der Ask Preis (auch Briefkurs genannt), ist der Preis, zu dem der Markt bereits ist ein Währungspaar zu verkaufen. Zu diesem Preis können Sie die Basiswährung kaufen. Er steht immer auf der rechten Seite des Angebots.
Ein Beispiel: Haben Sie ein Angebot von EUR/USD 1.2812/15, ist der Ask Preis 1.2812. Dies bedeutet, dass Sie einen Euro für 1.2812 US Dollar kaufen können.
Bid/Ask Spread
Der Spread ist die Differenz zwischen dem Bid und dem Ask Preis. Die „große Darstellung“ eines Angebotes wird bei den meisten Händlern mit den ersten zwei Dezimalstellen des Wechselkurses angegeben. Diese Ziffern werden bei den meisten Händlerangeboten werde diese ausgelassen. Beispiel: Der Wechselkurs von USD/JPY wäre 118.30/118.34, aber verbal würde dies als „30/34“ an Sie weitergegeben.
Quoten- oder Angebotsdarstellung
Wechselkurse beim Forex Markt werden wie in den folgenden Formaten dargstellt:
Basiswährung / Quotenwährung Bid / Ask
Transaktionskosten
Eine kritische Charakteristik des Bid/Ask Spreads ist, das dieser auch als Transaktionskosten für einen sogenannten Rundum Handel fungiert. Rundum Handel bedeutet sowohl Kaufen (oder Verkaufen) und ein Ausgleichsverkauf (oder Kauf) derselben Größe einer Währung. Im Falle des USD/EUR Wechselkurses von 1.2812/15 kostet die Transaktion drei Pips.
Die Formel zur Berechnung der Transaktionskosten ist:
Transaktionskosten = Ask Preis – Bid Preis
Kreuzwährung
Eine sogenannte Kreuzwährung ist jedes Währungspaar, bei denen keine US Dollar vorhanden ist. Diese Paare stellen ein schwankendes Preisverhalten dar, weil der Händler in der Tat zweimal einen USD Handel ausgelöst hat. Beispiel: Sie initiieren einen Lang (Kauf) von EUR/GBP aus, das gleich dem Kauf von dem EUR/USD Währungspaar ist und verkaufen GBP/USD. Die Transaktionskosten bei Kreuzwährungen sind außerdem meiste höher.
Marge
Wenn Sie ein neues Margenkonto bei einem Forex Broker eröffnen müssen Sie einen Mindestbetrag einzahlen. Dieser Mindestbetrag variiert von Broker zu Broker und kann von mindestens $100 bis zu einer Summe von $100,000 reichen.
Jedes Mal wenn Sie einen neuen Handel ausführen, wird ein bestimmter Prozentsatz Ihres Kontobetrags als sogenannte Anfangsmargenvoraussetzung für einen neuen Handel, basierend dem unterliegenden Währungspaar, dem augenblicklichen Preis, die Anzahl der Einheiten (oder Lots) die gehandelt werden, zur Seite gelegt. Sagen wir, dass Sie beispielsweise ein Minikonto eröffnen, das einen Fremdfinanzierungsgrad von 200:1 oder eine Marge von 0.5% hat. Minikonten handeln Mini Lots. Sagen wir, ein Mini Lot ist gleich $10,000. Falls Sie also ein Mini Lot öffnen würden müssten Sie, anstelle der vollen $10,000, nur $50 ($10,000 x 0.5% = $50) bereitstellen.
Fremdfinanzierungsgrad
Der Fremdfinanzierungsgrad, im Jargon auch Leverage genannt, ist das Verhältnis von dem in einer Transaktion benutzen Kapitals im Verhältnis zur Benötigten Sicherheitsmarge. Diese Fremdfinanzierung bietet die Möglichkeit, einen großen Dollar oder anderen Währungsbetrag zu bei nur einem relativ ge4ringen Eigenkapital zu kontrollieren. Fremdfinanzierungs- oder Leverage Raten sind von Broker zu Broker unterschiedlich. Sie können von 2:1 bis 400:1 reichen.
Marge + Fremdfinanzierungsgrad = Tödlichste mögliche Kombination
Der Handel von Devisen mit Hilfe einer Marge erhöht Ihre Kaufkraft. Das bedeutet, falls Sie $5,000 in Bargeld auf einem Margenkonto haben, Sie mit Hilfe eines Fremdfinanzierungsgrads von 100:1 Währungen im Wert von bis zu $500,000 kaufen können. Anders ausgedrückt; Ihre Kaufkraft beträgt $500,000. Mit mehr Kaufkraft können Sie natürlich auch einen gewaltigen Batzen Geld nach Ende Ihrer Investition machen. Aber seien Sie auf der Hut – Margen vergrüérn sowohl Gewinn UND Verlust.
Nachschussforderung
Alle Händler fürchten eine sogenannte Nachschussforderung, im Jargon auch Margin Call genannt. Dies geschieht, wenn der Broker Sie darüber informiert, das Ihre Margenhinterlegung auf Ihrem Konto unter dem benötigten Mindestwert gefallen ist, das offene Positionen sich gegen Sie (also im Wert/Preis gefallen sind) gewendet haben.
Während der Handel Mit Margen eine sehr profitable Investmentstrategie sein kann, ist es jedoch wichtig sich Zeit zu nehmen, um die Risiken zu verstehen. Stellen Sie sicher, das Sie dies voll und ganz verstehen, wie ein Margenkonto fungiert, und lesen Sie immer den Vetrag, den Sie mit Ihrem Broker abgeschlossen haben. Sind Sie auch nicht schau und stellen Sie Fragen, wenn Ihnen etwas nicht klar erscheinen sollte.
Ihre Handelsposition können teilweise oder ganz und gar aufgelöst werden, sollte Ihre verfügbare Marge auf Ihrem Konto unter den vorher festgelegten Grenzwert fallen. Es kann passieren, dass Sie keine Nachschussforderung vor der totalen Auflösung Ihrer Handelspositionen bekommen (das ultimative, unerwartete Geburtstagsgeschenk).
Man kann Nachschussforderungen effektiv vermeiden, wenn man immer regelmäßig den Überblick über den Kontostand bewahrt und sich mit sogenannten Stop-Loss Ordern (sinngemäß Stopp-Verlust) bei jeder Position absichert.